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Technik

Prinzipiell wird zwischen bivalentem und monovalentem Antrieb unterschieden.

Bivalent betriebene Fahrzeuge sind serienmäßige Benzinautos, die einmal umgerüstet, auch Erdgas tanken können. Die Fahrerin / der Fahrer kann bei dieser Antriebsart zwischen den Kraftstoffen Erdgas und Benzin wählen.

Wechsel der Kraftstoffart

Ein Wechsel der Kraftstoffart ist während der Fahrt problemlos möglich. Durch den bivalenten Betrieb, der einen zusätzlichen Erdgastank erfordert, ergibt sich eine Reichweitenerhöhung um 200 - 300 km.

Hinsichtlich Fahrkomfort und Fahreigenschaften ergeben sich keine Veränderungen. Lediglich die Motorleistung verringert sich um etwa 10 %, da normale Otto-Motoren nicht für den Erdgasbetrieb optimiert sind.

Monovalent betriebene Fahrzeuge können nur mit einem Kraftstoff (z. B. Erdgas) betankt werden.

Sicherheit
Als Erdgastank werden Stahlflaschen oder wesentlich leichtere sog. Kompositeflaschen verwendet; von der EU werden auch Kunststoffflaschen erlaubt. Die Prüffristen für die Behälter betragen 10 Jahre.

Das Erdgas wird unter einem Druck von 200 bar im Fahrzeugtank gespeichert. Alle Flaschen werden mit einem Druck von 300 bar auf ihre Festigkeit überprüft, der Berstdruck liegt bei ungefähr 500 bar: d.h. es stehen ausreichende Sicherheitsreserven zur Verfügung.

Weiterhin verhindern Spezialarmaturen einen erhöhten Druckaufbau, so dass der Fahrzeugtank einen Unfall oder Brand unbeschadet übersteht.

Ökologie
Der direkte Vergleich der Emissionen eines Dieselmotors mit einem für den Erdgasbetrieb optimierten Motor zeigt die Vorteile des Erdgases als Kraftstoff:

Erdgasgrafik

Zusätzlich wird das Ozonbildungspotenzial gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen um ca. 80 % reduziert.

Ein weiterer Vorteil: Erdgasmotoren sind durch einen "weicheren" Verbrennungsablauf um die Hälfte leiser als Dieselmotoren.